Wippe ich mit dem Gesäß, schrein die Hasen „SOS!“…

Huuuiiiiiiiiii….. ihn am Telefon zu haben ist aufregend und lässt mein Herz rasen… wenn er seinen wunderschönen Dialekt spricht und sein wunderbares „R“ rollt….

Huuuuuuuuuuiiuuuuuuiuuuuuuuiuuuuuuuuuuuiiiiiiiiuiiiiiiiiiii!!!!!

 

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Aaaargh!!!! Puzzle aus Gedanken…

Was bei uns auf der Maloche abgeht, ist einfach nur noch brutal.

Nicht-Anwaltskanzlei-brutal, aber dennoch… das glaubt mir kein Mensch.

 

Ich hatte wohl schon mal erwähnt, dass ich meine Medikamente Stück für Stück runter gesetzt habe, aus Gründen, die mir zu peinlich sind hier zu erwähnen.

Jedenfalls merke ich im Moment den Entzug extrem. Nehm ja noch 75mg, aber dennoch.

Der Lärm in der Maloche macht mir völlig zu schaffen.

Fiel mir heute der Begriff „Folter durch Lärm“ ein. Was unverschämt ist, das so zu nennen, ich weiß. Aber dennoch… genau das purzelte heute aus meinem Hirn heraus.

(Es gibt übrigens tatsächlich Folter durch Lärm. Nicht wundern, dass ich solch nen Begriff in meinem Kopf rum spuken habe. Hab zu viel Mist gelesen.)

Oft habe ich das Gefühl gehabt, in den letzten Tagen, dass ich gleich los heule. Dass ich gleich aufstehe und weglaufe, weil ich nicht mehr kann (und heute morgen gabs tatsächlich eine Situation, in der ich in die Küche getürmt bin, weil der Anrufer so ein Arschloch war und der Chef mir das Gefühl gegeben hat, der letzte Idiot zu sein, und der Lärm der Arbeiter um mich herum, die noch nicht unterwegs waren, unerträglich für mich war).

Die schnatternde Kollegin… mit ihrer schrillen Stimme, die niemals aufhört zu reden. Es ist unerträglich!!!!! Was für eine Erleichterung, wenn sie mittags irgendwann dann eeeendlich geht und es endlich etwas ruhiger wird.

Die pöbelnden, jammernden Leute mit Luxusproblemen am Telefon.

Das Klingeln hier, das Läuten da, das Schellen da drüben. Eyyy….

Ich bin fix und fertig.


 

Eine gute „Sache“ gibts ja bei uns schon… und das ist der schöne Kollege. Ich kriege ihn eher selten zu Gesicht. Heute hab ich mit ihm telefoniert.

Er ist älter als ich… aber verhält sich oft wie ein kleiner Junge.

Keine Ahnung… Männer werden wohl niemals richtig erwachsen.

Naja, jedenfalls… er ist so sexy.

Was würde ich für eine Nacht mit ihm geben???!!!


 

Mit der Diktator-Kollegin läuft es derzeit sehr friedlich. Was für ein Glück.

 

Ich frage mich nur manchmal, ob ihr eigentlich auffällt, wie sehr ihr ihre Familie und Kinder eigentlich auf der Nase herum tanzen.

Die is echt 24/7 für die erreichbar.

Und die Kinder nehmen das „Angebot“ absolut wahr.

Die Tochter, fast 30, meldet sich permanent bei ihr. Dieses Problem und jenes Problem und Jammerjammerjammer,  schrei ins Telefon, tralllallaa… scheißegal, dass Mama in der Maloche ist…. WTF????!!!!

Find ich heftig, um ehrlich zu sein.

In dem Alter könnte man seine Problemchen eventuell auch mal selbst bewältigen… oder zumindest bis nach der Arbeit warten, und dann die Mami damit nerven.

Ich finde das nicht normal.  o.O

Warum sind manche Leute nur so unselbständig und abhängig?? Und merken es vermutlich nicht mal…


 

Die schnatternde Kollegin hat mich wieder mal dran erinnert, wie jeder Mensch immer wieder die gleichen Sätze denkt und ausspricht.

Bei ihr sind die Männer an allem Schuld.

Immer und immer wieder schimpft sie über „die Männer“. Dieser Gedanke scheint sich unauslöschlich in ihr Hirn eingebrannt zu haben.

Ebenso, dass wir ja für diese und jene Tätigkeit, „die Männer“ brauchen. -.- Hab versucht ihr klarzumachen, dass auch ne Frau diesen und jenen Job lernen kann und das dann genauso beherrschen kann, wie „die Männer“, aber es kommt bei ihr nicht an.

Na gut, dann halt nicht.


 

Ich glaub heute war der Tag, an dem ich wirklich begriffen hab, dass die Leute so sind, wie sie sind. Nuja, ich werd auch das wieder mal vergessen hin und wieder und alles persönlich nehmen… jaja…

Nee, aber wirklich jetzt.

Die Leute sind immer gleich.

Das hat nix mit mir zu tun.

Die eine Trulla, die sich da die Tage angestellt hat und direkt den Papi, äääh… Vermietiii angerufen hat, als sie nicht kriegte, was sie wollte…

als der Kollege erfahren hat, dass er sie sehen wird, war er total abgeschreckt. Die is bei jedem so… hat nix mit mir zu tun.

 

Vor kurzem hab ich von meinem 2014-Ex (der mit dem Kind) seiner Ex-Frau nen Thread im Internet gefunden. Sie hat sich übelst über ihn ausgekotzt. Hatte er sie allen Ernstes gefragt, wann das Kind nochmal Geburtstag hat…

ähm… ja.

All die Ignoranz… und das Desinteresse… und die Unaufmerksamkeit… hatte nix mit mir persönlich zu tun…. er ist halt so.

Wenn man schon den Geburtstag seines einzigen Kindes vergisst….

 

Bullshit Bingo

Hab mir überlegt, dass ich mir ein tolles Bullshit Bingo für die Maloche machen könnte.

Das ich so bei mir aufm Tisch hab und dann jeden Tag ne Statistik führen kann über die Sätze, die mich am meisten nerven, und wie oft sie gesagt werden.

Oh ja, das wäre schön.

Hätte ich damals schon beim Einwohnermeldeamt machen können. Kotzwürgbrech.

„oooh, ich hab meinen Ausweis verloren!!! Jetzt hab ich ja gar keine Persönlichkeit mehr!!! Hahaha!!!“

-.-

Ja, sehr sehr lustig, wirklich!

 

Falls ich mal fragen darf:

WAS SIND EURE SCHÖNSTEN BULLSHIT BINGO SÄTZE VON KUNDEN UND KOLLEGEN AUF DER ARBEIT????

 

XD

 

Gefühle

Metta. Seit kurzem läufts.

Und ich spüre, wie sich etwas in mir verändert.

Als hätte ich einen Samen in die Erde gepflanzt, in die Sonne gestellt und regelmäßig gegossen.

Es ist schön, etwas Angenehmes zu fühlen, aber auch verwirrend.

Ich habe Kicheranfälle geweckt, wie ihr schon wisst.

Ich habe Abenteuerlust geweckt.

Aber es ist noch so viel mehr. Die Bandbreite der Gefühle ist größer und besteht aus mehr als nur aus seltsamer Heiterkeit, und ich weiß noch nicht, wie ich mit den Gefühlen umgehen kann (genau so wenig wie ich weiß, wie viele Gefühle ich überhaupt wecken werden kann).

Dieses Sehnsuchtsding ist schlimmer geworden. Ich fühle den Schmerz richtig körperlich… es betrifft nicht nur Chris, sondern auch alle anderen, die ich zurücklassen musste.

Geht so weit, dass ich mich sehr beherrschen muss, Chris nicht zu schreiben. Geht so weit, dass ich so gern bei den anderen sein, so gern mit ihnen feiern und sie in den Arm nehmen möchte.

 

Mir ist aufgefallen,

dass ich nie eine Benachrichtigung kriege, wenn ihr einen Kommentar geschrieben habt. o.O

Keine Ahnung, ob das an den Einstellungen liegt oder was, bin jetzt auch zu lustlos ewig rumzusuchen.

Jedenfalls wollte ich sagen sorry, wenn ich den ein oder anderen Kommentar nicht oder erst viel zu spät entdeckt habe. Ich muss es mir scheinbar angewöhnen, meinen eigenen Blog anzuschauen, um nichts zu verpassen.  o.O

 

Danke für jeden eurer Kommentare! 🙂

 

Pilznäschen

Unser kleines Pilznäschen (die gefleckte Maus) hat einen Pilz. Leider war ich so doof und hab auf den Entenmann gehört und bin nicht gleich zum Tierarzt, als ich es wollte.

Dachte dann auch, es sei was Harmloses.

Nuja, letztens, als er auf einer Schulung war, hab ich mir die Fleckmaus geschnappt und bin dann doch zum Tierarzt gegangen.

Die Ärztin meinte so, wir können froh sein, dass wir uns nicht angesteckt haben.

😦

Zuerst waren es die Öhrchen, dann ist ihr ein Pilz auf der Nase gewachsen. Nach langem ungeduldigen Trallalla ist er gestern abgefallen. Unser kleines Einhorn ist wieder ne Maus.

Jetzt gurk ich seit dem Tierarztbesuch jeden Tag rüber, um ihr die Salbe zu verpassen. Ein Drama jedesmal mit der Weglaufmaus.

Sie sieht schon viel besser aus.

Verstehen tut sie trotzdem nicht, was ich eigentlich von ihr will.

Sie hält sich für ein Leckerlie.

 

Liebe

Manchmal taucht die Liebe auf…. als Duft.

 

 

 

Zuletzt heute morgen passiert. Ich war noch zuhause. Plötzlich und unerwartet ein Duft aus meiner Kindheit.

Liebe.

Ich bin mir sicher, es gab ihn nicht wirklich, heute morgen.

Es war nur eine Erinnerung, die plötzlich aufgetaucht ist.

Aber dennoch war sie für mich real.

 

 

Nur dumm kichern.

Das derzeitige Ergebnis meiner Metta-Übungen sieht in etwa so aus, dass ich zeitversetzt Kicheranfälle habe.

Plötzlich scheint alles lustig und lächerlich zu sein.

(Führt natürlich dazu, dass andere mich genau so sehen, wie ich nicht gesehen werden möchte…. als Kicherfötzchen… argh….)

Mehr Liebe fühle ich bisher nicht. Vielleicht bin ich auch nicht fähig dazu. Was weiß ich.

 

Kichern. Is derzeit alles was bei rum kommt.

Vielleicht sehe ich alles andere aber auch nur nicht. Wenn ich bedenke, dass ich (aus Gründen, die jetzt den Rahmen sprengen würden) le Venlafaxin rutergesetzt habe und keinerlei Angstzustände o.ä. habe, sollte ich im Hinterkopf behalten, dass die Mettapraxis wohl doch eine Wirkung zeigt.

Ich bin derzeit erstaunlich angstfrei.

Ich bin planlos.

Was muss ich tun, um Liebe zu fühlen?

 

 

Wie sich wohl der eingebrannte Gesichtsausdruck verändert….

wenn man den Gedanken des Opferseins gegen einen Gedanken

der Kraft und der Tat austauscht?

 

Es ist nichts Neues, dass ich mein Gesicht nicht leiden kann…. aber der Ausdruck manchmal gibt dem ganzen den Rest.

 

Z. B. die Diktatorkollegin wird’s nicht verstehen. Ich bin mir sicher, dass sie sich fragt „Wie kann man denn nur so sein?“

 

Ich bin mir auch sicher, dass sie nicht ahnt, dass mein Gesichtsausdruck, scheu und manchmal auch ängstlich, aus 20 Jahren Leidenszeit resultiert.

Ich glaube nicht, dass sie eine Ahnung davon hat, dass es nicht für jeden selbstverständlich ist, dass man sich mit 20 ein vergnügliches Leben mit Kinderkriegen und so weiter aufbaut, so wie sie es tun konnte.

Versteht mich nicht falsch, ich bin gerade echt froh, keine Kinder in die Welt gesetzt zu haben.

Es geht mir nur um die Normalität. Darum, dass manche so gesund und unbedarft waren, dass man sich mit normalen Dingen beschäftigen konnten, während anderen das nicht möglich war.

 

Das eine führt zu ihrem Gesichtsausdruck.

Das andere führt zu meinem.

 

 

Wie man sich bei mir unbeliebt macht.

X. von der Firma Y. war gestern bei uns. Er trank nen Kaffee, brachte mir einige Rechnungen vorbei und verärgerte mich leicht, aber sicher.

Mein Ego ist ein böses Tier. Das weiß ich ja. Und es ist so leicht zu wecken. Seufz.

In meiner Gestresstheit gestern morgen war ich in dem betreffenden Moment etwas überdreht. Leider. Und so musste es so wirken, als empfände ich es als riesiges Drama, dass ich meinen Schlüssel XYZ vergessen hatte mitzubringen, weil ich meine Tasche fürs Mittagessen nicht dabei hatte. In der befindet sich nämlich genau dieser Schlüssel.

Und so wurde ich in gewisser Weise nachgeäfft und hingestellt, wie das dumme Handtaschenfötzchen von nebenan.

Wer mich etwas kennt, weiß, dass ich absolut in die Luft gehe, zumindest innerlich, wenn man mich für ein Fötzchen hält.

Seufz.

Ich fand es jedenfalls nicht okay, dass er mich, ohne mich eigentlich auch nur ansatzweise zu kennen, so in eine Schublade wirft.

Toll zu wissen was die Leute für einen Eindruck von einem haben…


 

Andere Situation.

Ein Tier hatte sich wo versteckt und is nich mehr rausgekommen. Nach langem Trallalla haben die Leute, die es mitgekriegt haben, den Tierschutz hingeschickt.

Meine Kollegin wiederum hat das gestern meinem Chef erzählt.

Er war in dem Moment auf dem Sprung, und als er so Richtung Tür ging sagte er abfällig „Tierschutz!….“

Hat mich wütend gemacht. Ja, tatsächlich.

Ich fragte meine Kollegin, was er eigentlich gegen Tiere hat. Ich mein, essen tut er sie ja gern, wie ich weiß. Sie wusste es nicht.

 

Kurz vor Weihnachten hatte ich ja das tolle Thema „Wohin mit den Meerschweinchen usw., wenn wir weg fahren?“.

Meinte er so zu mir, wir sollen sie doch im Wald aussetzen. Wenn sie wiederkämen, gehörten sie uns.

 

WTF????!!!

 

Glaubt er wirklich, er kann mit solchen bescheuerten Äußerungen punkten oder was???

 

Unmöglich so was….

 

 

le Termin

Gestern hatte ich also den Frauenarzttermin, auf den ich seit Oktober hingearbeitet habe.

-.-

Ich hätte den Arzt nicht als so – relativ – jung und – relativ – gutaussehend erwartet und dachte mir so „oh wei“.

Naja.

Stellte sich raus, er war ein ganz Netter, er könnte anstatt Arzt auch Clown sein,

die Ursache meiner Schmerzen hat er wohl gefunden. Vermutlich nichts Schlimmes, aber man muss es im Auge behalten.

 

Was mir widerstrebte, war die Tatsache, dass er an Hormonspiralen nix Schlimmes findet und mir die alte Story erzählte, dass die Hormone aus dieser ja nur lokal wirken würden.

Daran glaube ich mittlerweile nicht mehr.

Hatte aber keine Lust auf Diskussion und hab meine Meinung für mich behalten.

Joah.

Es wurde mir Blut entnommen und ich hoffe, nichts mehr von ihm zu hören.

 

So weit, so gut.

 

„Ich trage meine heißen Dessous,

du weißt was das bedeutet!!!!“

„Deine normalen Höschen sind in der Wäsche?“

„Genau!!“

 

Gestern war der M. bei uns. Er hat seine eigene kleine Firma, kriegt hin und wieder Aufträge von uns. Es ist immer überschwänglich und gut gelaunt.

Ich bin grad so aus der Küche ins Büro gelaufen, mit nem Brot in der Hand (Roggen!!!), da entdecke ich ihn und er kommt auf mich zu mit den Worten „Ich muss dich jetzt mal drücken!!!“ und drückt mich an sich.  XD

Dankbar war er, weil ich ihm Aufträge rüber gejubelt hab. Aber man stelle sich vor, das würde jeder so machen….  LÖL

 

Der Genitiv ist dem Dativ sein Tod. Auch das scheint in unserer Firma ein wichtiges Motto zu sein. Ich finde es unbeschreiblich, welche E-Mails an die Kundschaft herausgehen…. geschrieben von studierten Leuten… ohne Worte.

 

Und ansonsten heißt es bei uns….

„Des war der mit die Ratten!!!!“

 

 

oder auch

„der mit die Hunde is a Arschloch!“

wo wir beim schönen, mich auf die Palme bringenden Thema „RECHT“ wären.

Is die Tage eine Bürgerin bei uns voll abgegangen. Ich hab mich hinterm Monitor versteckt, weil ich auf die Scheiße keine Lust hatte.

Es ging um eine Tür, die zu laut zu geht. Was für einen Aufstand man machen kann, meine Fresse!!! Ist durch unsere Firma gerannt, hinten raus, zu den Leuten, die gerade an den Türen gearbeitet haben und hat denen den Satz mit den Hunden um die Ohren gehauen. Diese aber hatten keine Lust sich drauf einzulassen, was sie über andere Leute im Haus lästert…

Äääähm ja, zurück zum Thema Recht. Ich kann innerlich so kochen, wenns um so was geht. Wenn Leute ständig hinter „ihrem Recht“ her sind und es geht um so lächerliche Pupsigkeiten… während andere Leute da draußen Gräueltaten überstanden haben und nie Gerechtigkeit erfahren werden….

Werde ich nie emotional nicht involviert sein können… so was regt mich auf.

 

Gutaussehende Menschen…

Irgendwie denkt man, wenn man gut aussieht, isses auch für andere toll.

Seltsamerweise muss ich leider sagen, dass mir sehr gut aussehende Menschen nicht gut tun. Denn ich fange an mich mit ihnen zu vergleichen. Und fühle mich dann unfreudig wertlos.

Meine Therapeutin ist immer sehr toll angezogen und so weiter. In ihrer Gegenwart fühle ich mich immer wie ne Trulla in Lumpen. Seufz.

 

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Irisdiagnose. Es erstaunt mich wirklich zu sehen, wie absolut genau die Zeichen der Iris mit Symptomen, die ich habe, übereinstimmen.

 

Interpretationen

Ich sollte das Interpretieren sein lassen. Wir ham einen Kollegen, der ist in letzter Zeit immer schlechter drauf, hab ich so den Eindruck. Es ist auch kein Wunder bei dem, was man dem zumutet und ihm ständig sagt, er soll nicht so blöd rum flennen.

Ich bilde mir ein, dass er über mich denkt, wie gut ich es doch habe, dass ich in so einem scheinbar ruhigen Büro sitzen kann und so einen gemütlichen Job habe und überhaupt so ein Doofchen bin….

ääähm ja. Die Gedanken kreisen, wie ihr seht.

Ich bin mir sicher, dass er neidisch ist.

Nicht schön.

Ich sollte das Interpretieren sein lassen. Aber es ist schwierig.

 

Manchmal (oft) denke ich, die Therapie is fürn Arsch. So viele Stunden bringen so rein gar nichts.  Regen mich nur auf. Ziehen mich nur runter. Oder sind Geplane darüber, was wir irgendwann mal tun werden.

Manchmal fragt sie mich so aus, wie man einen Schüler befragt, der irgendwas auswendig gelerntes aufsagt.

Oft möcht ich überhaupt nicht hin.

Seufz.

 

 

Meine Zuckerdiät funktioniert erstaunlich gut. Ich hab so gut wie kein Verlangen nach dem verdammten Gift.

Ich hab auf meinem Schreibtisch (Maloche) ein Gas mit Gummibärchen stehen. Das ist nicht meins, das war schon vor mir da. Und wird von irgendwem immer wieder gefüllt. Ich muss sagen, die Bärchen reizen mich null.

Sagt meine Kollegin heute so zu mir „wir müssten eigentlich mal Schokolade hier hin stellen“.

Hätte ich kotzen können! Menschen sind echt die Pest!!

Ich hoffe sie unterlässt den Scheiß. Weil Schokolade ist ganz schwierig für mich.

 

 

Ich soll einen Malkurs machen. Keine Ahnung wann ich den noch machen soll.

 

 

 

Zeit. Ich hätte so gerne Zeit.

 

 

 

 

Kopfschuss

Schnauze voll vom „Leben“.

Das hier ist kein Leben.

Wenn ich die Leute labern hör „zum Glück ist so viel Arbeit da!!!!“, da frag ich mich, ob die eigentlich bescheuert sind oder was.

Ich hab derzeit so viel Scheiß an der Backe, dass ich keine verfickte Stunde Zeit am Tag für mich finde. Mich bringt das in einen Strudel der Verzweiflung, weil ich das Gefühl habe, unterzugehen, weil ich das Gefühl habe, keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können.

Alles wirbelt nur noch herum.

Ich verschwinde.

Funktioniere nur noch.

Bin der Arsch, der sich von Bürgern anfucken lassen darf. Hysterische Weiber den ganzen Tag. Was denken die eigentlich wer sie sind?? Und was mich ihr Scheiß interessiert?? Verreckt doch in eurer Gammelbude!!!

 

Frag mich was dieses Leben soll.

Völlig sinnloser Scheiß.

Kann ich mich auch gleich umbringen.

 

 

les Mäuses

 

Vor ein paar Tagen hab ich die Schwarzmaus zwecks Antibiotikagabe eingesammelt. Genau genommen muss sie, wie die Graumaus auch, gefangen werden, da sie glaubt, sie wär ein leckerer Mausbraten.

Ich erinnere mich an den Moment… XD… ich hielt meine Hand vors Häuschen und klopfte etwas drauf… sie rannte raus… bzw… landete auf meiner Hand und dort blieb sie sitzen. Weil: gelernt hat sie, dass von der Hand springen eine blöde Idee ist, weil zu hoch.

Dass meine Hand quasi direkt über dem Boden war, das schien ihr in dem Moment nicht bewusst zu sein. Sie ist, genau so wie Balu, schwarz, und am weichsten von allen.

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hier noch ein Foto von der Weißmaus, als ich sie wiedergefunden hab. Letzte Woche:

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Der Entenmann hat vorhin das Gehege sauber gemacht. Er hat mir erzählt, dass eine der Mäuse direkt wieder anfing zu niesen. Sie kletterte dann rüber ins Bett und das Niesen hörte auf. Er sagt, sie sei wohl allergisch gegen irgendwas. Heu inclusive Pollen, welche wir in die Häuschen tun.

Seufz. Ob eine Maus wirklich eine Pollenalergie haben kann, weiß ich nicht.

Ich könnte es mal mit getrocknetem Wegerich probieren, so als Kuscheleinlage ins Häuschen. Oder auch direkt so Hamsterkuschel… das ist frei von allem Zeugs und gibts im Zooladen. Mal überlegen. o.O

 

Die Graumaus wird jetzt täglich von mir eingefangen und kriegt mit einem Wattestäbchen so ein Zeugs auf Öhrchen und die Stelle am Näschen geschmiert.

Sie scheint ein wenig verwirrt zu sein, wie angenehm so eine Ohrenmassage doch sein kann. XD

 

Hände schütteln

Hände schütteln zu müssen war für mich noch vor einiger Zeit eine totale Zumutung.

Ich hab es gehasst und konnte nicht anders, als mir danach exzessiv die Hände zu waschen.

Derzeit passiert es auf der Maloche oft, dass einer von den externen Firmen, welche Aufträge von uns erhalten, in  unser Büro kommt uns uns allen die Hand gibt.

Erstaunlicherweise macht es mir mittlerweile (und dort) nichts aus.

Es ist irgendwie… hm… es fühlt sich teilweise familiär an… (also so wie ich mir familiär vorstelle, meine ich).

Es ist wie als würde man in einer kleinen geschlossenen Welt leben, in einem Dorf oder wie auch immer.

 

Gestern hatten wir X. von der Firma Y. bei uns. Sie bringt uns manchmal Rechnungen vorbei und setzt sich für ne halbe Stunde zu uns. Kriegtn Kaffe. Man redet über dies und das. Ich hab mich gestern bemüht, mich auch einzubringen. Ich bin ja meistens extrem auf die Arbeit konzentriert. Aber ich sollte mich auf soziales Gedöns stürzen, um ein bisschen was zu lernen…

 

Jedenfalls kam irgendwann K. von Firma H. vorbei. Die beiden kennen sich ebenfalls und sie stand auf und drückte ihn.

 

Joah. Ich war erstaunt.

 

Schön ist das.

 

 

Wenn man manche Blogs so liest…

kann man nur sprachlos den Kopf schütteln.

 

Wie viel Leid manche Menschen durchhaben, was für ein Kampf es war, die Familie… oder sollte ich sagen „Familie“?…. hinter sich zu lassen, die einen gequält haben, dass sie fast daran gestorben sind.

Wie viel Angst manche Menschen haben, dass ihre „Familie“ sie findet und Kontakt aufnimmt und sie wieder der Gewalt ausgeliefert sein könnten.

 

 

Die meisten Menschen glauben, es ist selbstverständlich, eine Familie um sich herum zu haben.

Manche sind der Meinung, es ist „unnormal“ oder sogar „verwerflich“, wenn man den Kontakt zur Familie abbricht. Sie verurteilen, ohne den Hintergrund anderer zu kennen.

Sie nehmen ihre gewaltlose, helfende Familie als normal hin, als etwas, das für alle anderen ganz genau so selbstverständlich ist.

Sie haben keine Ahnung was für ein Glück sie haben, wie gesegnet sie damit sind und dass nicht jeder dieses Glück hat.

 

Würden sie es begreifen, dann würden sie nicht gelangweilt und müde rum sitzen und Kaffee trinken… sie würden vor Freude jubeln und tanzen.

 

Aber sie werden es nie erfahren.

 

 

le Entgiftung…

bzw. der Versuch davon…. Leute ich sachs euch… es ist so schwer…. weil mir jeder mit Gebäck oder Schokolade hinterher rennt.

Die Leute können es nicht sein lassen… und mir fällts schwer das Zeug in die Tonne zu werfen oder auch aufzufallen, wenn ich sage, och nööö, keine Lust.

 

-.-

 

Fail.

 

Naja, grundsätzlich angefangen, die Leber zu entgiften hab ich ja schon.

Merke: nicht auf leeren Magen irgendwas einnehmen!!!! Never!!!

 

 

Jetzt hab ich grippeähnliche Symptome und keinen Plan ob es dadurch ausgelöst wurde oder ob ich lediglich durch zu viel Stress geschwächt bin. Nen Virus schlepp ich ja schon lange mit mir rum.

 

Ich bin planlos.

Möchte gerne ins Bett. War da schon ne Weile und hab schon geschlafen.

Muss jetzt aber leider nochmal raus zur Mission Mäuse-Verarzten.

 

Oh, you touch my trallalla….

ja nee, leider hat er das nicht.

 

Was würde ich dafür geben mal endlich wieder befriedigt zu werden.

Heute seit langem ne Libido gehabt…. aber es nützt ja nix. Nützt gar nix.

-.-

 

Mich noch die letzten Stunden auf der Arbeit rum gequält… durch quasi nix zu tun haben.

Ich hab gedacht ich dreh durch. Nicht allein das Zeit absitzen war scheiße…. sondern die Tatsache, dass mein Chef ja so scheiße sitzt, dass er mich die ganze zeit genau im Auge hat.

Ja tolll… und was mach ich, wenn ich keine Arbeit mehr hab und keine Sau anruft????

Ich saß da mit herzrasen und dachte mir so, was, wenn er mich wieder ankackt, ob ich nix  mehr zu tun hab.

ist nicht passiert, aber ich hätte kotzen können.

 

ich bin unbefriedigt.

le beziehung

ich schreib jetzt mal ohne Großbuchstaben, denn die taste will nicht wie sie soll… aaargh.

Vom Tierarzt zurück mit der Fleckenmaus, ist wahrscheinlich ein Pilz und war sauteuer. Maus ist dort abgehauen und wurde von drei anwesenden Arzt, bla.. Azubi wohl…. und Praktikant eingesammelt… hach ja. Ich hatte es befürchtet.

oh, die großschreibtaste funzt doch manchmal.

joah… die Beziehung also .

was soll ich sagen… wir passen eigentlich sehr gut zusammen, mögen ähnliche dinge, haben ähnliche Vorstellungen, trallalla….

aber die Tatsache, dass wir halt die ganze Woche über auf der arbeit sind und am Wochenende dann nur zusammen rum hängen, führt dazu, dass wir uns nix zu erzählen haben.

Passiert ja nix großartiges.

und wenn ich dann dran denke, dass ich schon zu 99% weiß wie stressig die Woche wird und auch genau weiß wie langweilig das Wochenende und immer das gleiche (liegt halt auch dran, dass wir bei dem wetter nicht so gerne draußen sind), dann krieg ich innerlich echt Anfälle…

denn es ist gefühlt nicht genug. Es reicht nicht, um die Seele aufzutanken.

Es nervt mich, dass ich immer ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich es mir mal erlaube, was ohne ihn zu machen.

Das sexuelle Thema lass ich jetzt mal ganz außen vor.

ooooh die Fleckmaus hat sich hoch getraut und sitzt jetzt im Napf und isst Haferflocken. sie ist so süß!!!!

uuund schon ist sie wieder weg.   -.-

Vor kurzem hab ich ihm eröffnet, dass ich ein Problem mit seinem saustall hab. weil ich es echt nicht mehr ertragen konnte. da türmt sich der mist überall bis zur decke (okay, ich übertreibe gerade, aber trotzdem)…. ich fühlte mich nur noch unwohl hier. Und dass man tagelang rum putzen muss, dass man mal leute rein lassen kann… ja Herrgott….

 

im großen und ganzen wär es halt schön, wenn wir auch unabhängig voneinander mehr leben hätten, damit wir uns auch wieder was erzählen könnten.

Ich hab keine Ahnung wie wir das gebacken kriegen sollen. Klingt so einfach… ist es aber für uns nicht.

blablabla…..

 

mein Essen ist fertig.

kurze Zusammenfassung…

Die Tage vergehen gerade so schnell….

Ich muss noch was zum Thema Beziehung schreiben, aber ich schaffs grad nicht mehr, mach ich später oder morgen oder so.

Irgendwo läuft eine maus durchs bett.

 

Die Tastatur klemmt… weil überall kleine Körner drin sind… seufz…

 

Die letzten Tage waren recht angenehm auf der Maloche, wenn man mal von montag morgen absieht. Montag morgens rufen nur aggressive Spinner an.

Zwischen uns Kolleginnen lief es diese Woche sehr harmonisch. Das hat mich sehr gefreut. Ich selbst bemühe mich, gewisse Verhaltensweisen zu vermeiden. Ich hab so viel Scheiss von meiner Mutter übernommen, den ich loswerden muss…

Die Mäuse kriegen Antibiotika. Sie niesen fast alle. Es ist ein täglicher Zirkus sie rauszusammeln und ihnen das Zeug zu geben, was sie natürlich nicht verstehen und daher wenig Anstalten machen, es einzunehmen.

Ich bin irgendwann dazu übergegangen es ihnen aufs Bäuchlein zu tun, weil die Mäuse immer ihr eigenes Bäuchlein putzen. Problem ist dabei, dass die Mäuse nach diesem Stress dann wiederum von der Graumaus auf s maul kriegen, weil sie durch das Antibiotikum anders riechen und das kann die Graumaus überhaupt nicht leiden, wenn irgendwas anders riecht als sie. -.-

 

Sonntag hatten wir erstmalig Besuch von Freunden. Die Leuts, die auf unsere Tiere aufgepasst hatten über Weihnachten waren da. Ich mag sie sehr gerne. Es war sehr lustig. Aber jetzt müssen wir das Sofa verbrennen oder so.

Als sie die Wohnung betreten haben, sagte sie, ooh, bei euch ist es aber sauber!! Daraufhin hatte ich nen kleinen Lachanfall…. joah… sauber… genau…. Was hatte ich die Tage geschimpft und gezickt, weil ich so genervt über den Saustall und den Schmutz überall war…

Zum Glück sind die beiden wenig empfindlich.

Als sie gingen, sagte sie zu mir, sie habe sich so gefreut, als sie unsere Einladung gekriegt hat. 🙂

Später schrieb mir Heiko per sms, dass die info, dass ich nächstes WE zu Besuch zu ihm komme, ihm den Wochenstart versüßt.

Hach ja, vielleicht bin ich ja doch toll. XD

Hatschie hab ich den Deckel vom Abszess geöffnet. Ganz so heftig wie es dann war, war es gar nicht geplant, aber es löste sich beim „bisschen das schwarze Zeug abpulen, damit Luft dran kommt“ gleich ein ganzer Deckel und sah aus als hätte sie ne angeschnittene Salami aufm Kopf. Nuja, das ganze ist jetzt gut durchgetrocknet, jetzt ist es ein ordentlicher Krater.  Ob in dem Bereich dahinter noch Eiter ist, wissen wir nicht. We´ll see,

Gedanken mitten in der Nacht.

Für diesen Eintrag werd ich vermutlich von irgendwem aufn Deckel kriegen, aber ich schreib ihn trotzdem.

 

Meine Gedanken heute morgen um ca. 0:30 Uhr….

 

Beziehung heißt für mich derzeit nichts anderes als die Verpflichtung jeden Tag des Wochenendes bei ihm rumzulungern, obwohl wir uns kaum noch was zu sagen haben, weil er es absolut nicht gebacken kriegt sich ein paar Freunde zu suchen.

Ich selbst bleibe dabei völlig auf der Strecke, meine eigenen Freunde bleiben dabei auf der Strecke.

Beziehung heißt für mich derzeit 2 Haushalte in Ordnung zu halten und zu putzen, anstatt nur einen.

 

😦

 

 

 

Le Friseurbesuch …. oder… Verkniffen

ver·knif·fen

Wörterbuchergebnis für verkniffen

/verkníffen/
Adjektiv

abwertend
  1. (in Bezug auf den Gesichtsausdruck) eine aufgrund von Verärgerung, Verbitterung o. Ä. entstandene, mit Anspannung unterdrückte Gefühlsäußerung in einer gewissen sich abzeichnenden Schärfe, Härte erkennen lassend
    „ein verkniffenes Gesicht“

 

 

Heute habe ich mir einen Friseurbesuch gegönnt. Ein riesiger, teuer aussehender Laden, in dem man behandelt wurde wie eine Göttin persönlich.   o.O

Insgeheim zählte ich schon die Euros, die es kosten würde, aber es war gar nicht so wild am Ende.

Ich hab mich im Spiegel gesehen, mit der Friseurin redend.

Unsicher sah ich aus.

Und verkniffen.

Und das erschreckte mich sehr.

 

Bei fremden Menschen bin ich unsicher. Ich habe gesehen, dass ich es nicht zulasse, dass mein Gesicht sich für den anderen (also hier die Friseurin) „öffnet“, dass ich mich in mir selbst verstecke, so gut es geht.

Ohne den Spiegel hätte ich das gar nicht gemerkt.

Während der Zeit dort habe ich drauf geachtet. Habe drauf geachtet, mich ein wenig zu öffnen, mal zu lachen. Den Haarschnitt zu loben, als sie fertig war.

 

Wie innen so außen.

 

Als ich gegangen bin, hab ich ihr gesagt, was für ein schicker, großer Laden das doch ist. Habe ihr einen schönen Tag gewünscht (diese Worte fielen mir früher sehr schwer).

 

Ich will nicht in mir selbst untergehen. Ich will nach außen strahlen.

 

Hab ich wieder was zum dran arbeiten.

 

 

 

Being busy doesn´t mean that you are doing anything great.

„Ham Sie nix mehr zu tun????“ wurde ich heute kurz vor Feierabend vom Chef angemault, als ich beschlossen hatte, eine kleine Pause zu machen, weil ich unbedingt mal ausnahmsweise irgendeinen interessanten Eindruck brauchte.

Mein Ego tobte bei dieser Frage.

Ich bin so fucking abgestresst und abgekämpft. Die Woche war so beschissen und ein permanenter Stress von morgens bis abends.

Hätte er sich sparen können.

 

Das „Tolle“ ist…. ich renne immerzu durchs Leben… aber es ist, als wäre ich in einem Hamsterrad.

 

Ich renne und renne und renne und tue und tue und tue…. aber nichts davon ist wirklich erwähnenswert oder bringt mich irgendeinem meiner Ziele näher.

 

Traurig ist es.

 

Wenn man einen Arbeitsvertrag unterschreibt, schmeißt man sein Leben in den Mülleimer.

 

The place to be….

Diese alltägliche Scheiße wird mich nie glücklich machen…. und diese gerade leider auch nicht.

 

wieder denke ich daran, wie Heiko von seinen kollegen spricht und erzählt, wie lustig es dort zugeht.

Genau das, was ich für meine Seele dringend bräuchte.

Stattdessen hab ich dieses…. Dings….. an der Backe.

 

Die erste halbe Stunde heute wurde ich nur von Bürgern angepöbelt. Ic<h hab  gedacht ich dreh durch.

 

Vergibste Termine, haste einen völlig überladenen Kalender , sagste, inner Woche, wirste angemault „Meinen Sie nicht, dass ist ein bisschen spät?“

Was denken die Leute eigentlich??? Das wir nen leeren Terminkalender hab en und aus persönlichem Spaßgefühl erst nächste Woche jemanden schicken???

Sind die Leute eigentlich geistig zurückgeblieben oder was=?==

 

Endloser stress heute… Telefon hörte nicht auf zu klingeln.

Die kollegin, der alles gehört, schlich sich heute ins Büro ohne mal guten morgen zu sagen, da war ich glücklich. hab ich halt angefangen zu grüssen, ich hab keine böcke auf so ne schei0stimmung.

 

le Chef schaut mich grundsätzlich mit dem Arsch nicht an und redet mit mir nur, wenn es unumgänglich ist. Fühlt sich toll an. Naja, meistens isses mir egal.  Aber schön ist das nicht.

 

Und reden darf ich ja nicht. Mit ihm was besprechen… das muss in Windeseile geschehen…. ich stolpere nur so über meine worte… weil keine zeit da ist… ich fühl mich als wär ich der letzte arsch.

 

kurz vor feierabend fragte mich kollegin noch eine sache. Ich antwortete ihr, das heisst ich wurde nach einem Satz unterbrochen. So genau wollte sie es nicht wissen.

wenn man drüber nachdenkt, fühlt es sich schlimm an.

so abgewürgt zu werden, und das grundsätzlich von jedem dort.

und da geht es noch nicht mal um persönliche Gespräche, hach, so einen Luxus gibt es dort gar nicht.

 

aber ich hab das gefühl, man nimmt mir meine Sprache weg… nein, nicht die Sprache… mein… was weiss ich…. die stimme… das ding über das man merkt, dass man existiert und sich spiegeln kann mit anderen…

 

nichts für auf dauer.

Tanzen

Gestern war ich Heu und Streu kaufen.

 

Immer wenn ich im Zooladen bin, geht es mit mir durch.

Ich mag wie es dort riecht.

Ich mag das Zeug dort.

Egal, welche Musik im Hintergrund läuft…

ich fange zwischen den Regalen an zu tanzen.

XD

Trauma und Vagusnerv

In 22 Jahren hat es tatsächlich NIEMAND, kein Arzt, kein Therapeut, kein Wunderheiler, kein Heilpraktiker geschafft, mich auf den Vagusnerv aufmerksam machen.

 

Das ist mehr als traurig. Und macht mich irgendwie auch wütend. (also würde mich wütend machen, wenn ich meine Tabletten nicht intus hätte)

 

 

Bin gerade im Internet über ein Buch gestolpert (Der Selbstheilungsnerv: So bringt der Vagus-Nerv Psyche und Körper ins Gleichgewicht – Mit 8 einfachen Übungen), welches ich selbst nicht gelesen habe, aber eine Rezension erinnerte mich an das, was ich in all den leidvollen Jahren, in denen meine Psyche und mein Körper krank waren, selbst herausfinden musste:

 

Arbeite an deinem Vagusnerv!!!!

Dieser ist (neben anderen Dingen, wie z. B. dem Darm) ein Schlüssel zur Gesundheit.

 

Hier die Rezension, von der ich eben geschrieben hatte:

 

10. November 2018

Der Vagusnerv:
die meisten kennen ihn gar nicht und er ist so wichtig, damit wir uns entspannen können und ausbalanciert und wohl fühlen. Der Körpertherapeut und Osteopathielehrer Stanley Rosenberg hat die Bedeutung dieses Nerven für seine Arbeit erkannt. Ein blockierter Vagus blockiert den ganzen Menschen. Ist er blockiert, so werden Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, sowie Rückenschmerzen ggf. stärker oder sogar erstmalig durch die Dysfunktion dieses Nervs ausgelöst.Ist der Vagusnerv gut am arbeiten, so sind wir schneller wieder heil. Denn der Vagusnerv hat eine zentrale Bedeutung für ein funktionierendes Nervensystem und unsere Gesundheit.

Der Autor beschreibt nun, wie der Nerv im Alltag funktioniert und auch bei außerordentlichen Stresssituationen, z. B. im Krieg funktioniert, wenn z. B. Menschen total ausflippen kann und nachdem er viel Schlimmes erlebt hat, plötzlich ein anderes Wesen zu sein scheinen. Der Autor meint, das sei in vielen Fällen eine Reaktion eines getriggerten Vagusnerven. Er beschreibt das alles gut nachvollziehbar.

Es gibt viele praktische Hinweise und Übungen, die man selbst anwenden kann. Die Übungen sind allerdings recht intensiv und kraftvoll. Für sensiblere Menschen sind sie ggf. nicht die erste Wahl. Da würde ich sanftere Übungen vorziehen.

Obwohl ich das Buch sehr gut finde, hätte ich es besser gefunden, der Autor hätte mehr seiner Übungen gezeigt und nicht so viel allgemein über den Nerv berichtet. Denn die Übungen und die Korrektur des Vagusnerves sind das, was er wohl am Besten kann.

Sehr gut gefällt mir die Massage eines Akupunkturpunktes neben der Nase (Akupunkturpunt Dickdarm 20). Es wird genau beschrieben, warum dieser Punkt so wichtig und hilfreich in der Selbstbehandlung ist. Sehr schön ist auch die farbige Darstellung der Triggerpunkteam Ende des Buches (kleine Tafeln) .

FAZIT
insgesamt ein schönes Buch, jedoch eher für Therapeuten oder Osteopathen geeignet. Die Übungen sind für einen medizinisch unbedarften Menschen nur bedingt anwendbar, jedoch auch vom Laien z. B. in Kombi mit einer Osteopathiebehandlung sicher sehr hilfreich (z. B. als „Hausaufgabe“ im Verlaufe einer mehrstündigen Osteopathiebehandlung).

 

 

Eintrag zum wieder löschen.

Donnerstag morgen hatte ich vergessen meine Tabletten zu nehmen.

 

Ich hatte sie schon zurecht gelegt. Aber dann übersehen in der Eile.

 

Stunden später.

 

 

Ich ärgere mich über Leute. Dass jeder zweite davon ausgeht, wir könnten ihm mal locker so heute jemanden vorbei schicken. Ja, unsere Leute sitzen däumchendrehend in der Ecke rum und warten nur auf euch, is klar.

 

War natürlich wieder falsch, dass ich es gewagt habe, Unmut zu äußern. Einen einzigen Satz zu sagen. Wie kann ich nur.

 

Die Diktatorkollegin sagt zu mir, ich sei doch selbst schuld, so wie ich immer…. *irgendeinehandbewegungmach*

(gemeint ist meine Freundlichkeit)

 

Ich sage ihr, ich bin nicht selbst schuld, die Leute fragen ja oft direkt danach, nicht erst nachdem ich es gewagt habe, freundlich zu sein.

 

Alles dreht sich in meinem Kopf.

 

Ich bin Schuld.

Wegen meinem Verhalten.

Ich bin also Schuld daran, was mir heute passiert, wegen meinem Verhalten.

Ich bin also auch selbst Schuld daran, was mir damals passiert ist.

Alles schwirrt nur noch in meinem Kopf.

Hass.

Wut.

Verzweiflung.

Ich bin Schuld.

 

Hab irgendeine anstrengende Kundin am Telefon. Die raubt mir den letzten Nerv. Ich hab grad keine Kraft dafür. Ich bin ziemlich ruppig und pampig. Will dass sie meine Fragen beantwortet und mich nicht voll labert mit ihrem Scheiß was ich alles gar nicht wissen will.

 

 

Ich versuche mir klar zu machen, dass sie DAS nicht gesagt hat.

 

Aber es hört nicht auf.

Vielleicht weil es wahr ist.

Weil mir keine Sau so etwas wie Selbstrespekt und all die anderen wichtigen Dinge vorgelebt hat, war ich wie ich war, bin ich wie ich bin…

und bin selbst schuld.

 

 

Ich kämpfe mit passiver Aggressivität, bis sie mich darauf anspricht.

Und ich zu ihr geschossen komme.

Alles Folgende ist in meiner Erinnerung ein Durcheinander.

 

Ich sage zu ihr, dass sie vielleicht mal akzeptieren soll, dass andere Leute halt anders sind.

Ich sage ihr, dass es mich ankotzt, dass sie solche Dinge zu mir sagt. Ich sei überfordert. Ich sei selbst Schuld.

 

Sie wirft mir vor, ich sei oft zu gereizt, lasse mich von Kunden am Telefon reizen.

 

Ich breche in Tränen aus. Ich hab schon ewig nicht mehr geheult und hatte so oft das Bedürfnis danach.

Jetzt, wo ich diese Scheiß Tabletten 1 x verpeilt hab zu nehmen, gehts direkt los… und das ausgerechnet dort.

 

  • hier dann Erinnerungslücke… –

 

Dann kommt das Thema an sich selbst arbeiten auf. Ich sage zu ihr, ich arbeite jeden Tag an mir. Sie schaut mich dümmlich und zweifelnd an.

Ich wiederhole mich, ich sage ihr nochmals, ich arbeite jeden Tag an mir.

Hier weiß ich im Nachhinein gar nicht mehr, worum es überhaupt ging… darum dass die Ärsche mich am Telefon wütend machen

oder dass ich „zu freundlich“ bin, wie sie ja findet.

 

Ich sage, natürlich bin ich freundlich, das is mein Job.

 

(Ich frage mich im nachhinein , was sie sich darunter vorstellt, wenn ich sage, ich arbeite an mir.

Sie scheint zu glauben, ich müsse dann so werden wie sie.

äääh… neeeeeeeeeeeeeeee….

Ich arbeite an MIR…. und zwar für MICH!!!!

Ich weiß, dass sie sich selbst idealisiert, aber, wie auch immer ihre Meinung dazu sein mag, ich mache meine Arbeit an sich gut und ich will gar nicht wie sie sein!!!!)

 

Das Thema, ich wäre ja für ihre Unterstützung da, wird wieder von ihr angesprochen. Ich sage ihr, die beiden Plätze gab es schon vorher…. und ich bin für die Firma angestellt, nicht für sie.

Sie bleibt dabei, dass ich ja zu iiihrer Unterstützung da bin. Soll sie doch denken was sie will.

 

Sie, die anstrengende Kollegin, und ich (heulenderweise) diskutieren über die ganze Scheiße, über die Leute, über die Situation, über den Stress… blablabla…

es ist zum kotzen.

 

Das hätte ich echt nicht gebraucht.

 

Jetzt steh ich wieder als „schwach“ da, geh ich mal von aus. Is ja immer das gleiche.

 

Ohne die Tabletten bin ich ein unkontrollierbares Nervenwrack. Traurige Tatsache.

 

Ich wünschte, sie wäre nicht so verdammt von sich überzeugt.

 

Ich flüchte vor einem Typ von der Firma XYZ, der eigentlich gerade zu mir will, ich will aber nicht, dass er mich so sieht. Vor lauter Haaren hat er nicht gesehen, dass mein Gesicht nass ist, als er auf mich zu geht.

oh herrgot…

 

diese Scheiß Triggernden Sachen immer… ich gerate regelrecht in eine Gedankenspirale…. finde den Weg nicht mehr raus…. und kann mich nicht erklären.

Theoretisch schon, aber das sollte ich sein lassen.

 

 

diese Frau….

Warum lasse ich mich von ihr nur so reizen…. von einer Person, die ihre Tochter permanent mit „Schnegge“ anspricht…

sorry…. aber ……

kotzwürgbrech….

-.-

 

 

„Toooll wie ihr das macht, Hut ab!!!“

Die Blonde, die letztes Jahr mit mir beim Anwalt angefangen hat, ist nicht mehr dort. Hab ich zufällig mitgekriegt.

Jetzt versuche ich rauszufinden, was passiert ist.

Nuja, es ist so, wie es meistens ist… ich bin diejenige, der man Infos vorenthält. Bin daran gewöhnt, den Leuten egal zu sein. Hätte nur gerne diese Info, weil ich so neugierig bin… Seufz.

 

Habe gestern die andere Kollegin, die noch dort arbeitet und schon ewig weg will, per sms „beglückwünscht“… so von wegen wie toll ich das doch finde, dass sie und auch die Burn-Out-Kollegin diesen Scheiß dort teilweise allein durchgeschuftet haben… und immer dabei geblieben sind.

 

Aber eigentlich denke ich etwas ganz anderes.

In Wirklichkeit denke ich mir, wie doof seid ihr denn, euch das anzutun??

 

 

 

Ich bin niemandem etwas schuldig.

Gestern, 2 Minuten vor Feierabend, war so klar, krieg ich noch so’n bescheuerten Auftrag rein. Was war ich angepisst. Telefonierte dann ewig durch die Gegend und es dauerte, bis mir irgendwer sagen konnte, was man eigentlich genau von uns will. -.-

 

Naja, um nicht den Rahmen zu sprengen… ich hab dann zumindest die Telefonnummer vom Kunden erhalten, diesen aber nicht erreichen können und auf den Anrufbeantworter gesprochen mit der Bitte Montag früh zurückzurufen.

 

Meine hektische anstrengende Kollegin (eigentlich ist sie ja wirklich echt okay, aber sie ist halt hektisch und anstrengend… das soll nicht als Lästern aufgefasst werden) meinte dann zu mir „jetzt kannst du beruhigt ins Wochenende… bla… (Text von ihr vergessen)… bla… du hast deine Schuldigkeit getan!“

Ich gehe so durch den Raum und sage nüchtern „Ich bin niemandem etwas schuldig.“

 

Keine Zeit für einen Titel, ich hätte gerne ein Croissant!

Auf die eisige Stimmung hab ich keine Lust, deswegen versuche ich, so gut es halt eben möglich ist, Gemeinsamkeit und möglichst gute Stimmung herzustellen.

Funktionierte gestern erstaunlich gut.

Auch wenn ich die Kollegin mal dabei erwischte, wie sie pissig zu mir rüber schaute, als ich mir tatsächlich mal die Hände eingecremt hab.

-.-

Die Tage sind nach wie vor unglaublich stressig.

Ich hab mittlerweile das Telefon an mich gerissen und bediene es locker zu 3/4 am Tag.

Ich versuche die dummen Kommentare von ihr aus meiner dritten Woche zu vergessen, die in etwa lauteten „Du wurdest eingestellt um MICH zu unterstützen, aber wenn ich das hier so sehe… seufz… naja…..“

Mal abgesehen davon, dass sie sich scheinbar für 1 bisschen arg wichtig hält, denn ich bin nicht für sie eingestellt worden. Der Arbeitsplatz bestand schon vorher und ich arbeite für die Firma, und nicht für sie.

Mittlerweile beherrsche ich die Arbeitsabläufe aus dem FF und so funktioniert das Arbeiten halt auch.

Das konnte ich in der 3. Woche noch nicht behaupten, und da sie ja mit Absicht das Telefon mir überließ, und nicht dran ging, bin ich damals natürlich gnadenlos untergegangen, weil es pausenlos klingelte. Das war ne mega arschige Aktion.

 

 

le cheffe hat eine Rechtschreibung wie ein 10 jähriger. Leider habe ich keine Ausbildung in Psychologie, um dahinterzukommen, warum er mir gegenüber sagt, seine Schreiben sind fehlerfrei, denn er sei Perfektionist.

Is auch nicht normal, oder?

 

 

Die Kunden sind Arschlöcher. Ist ne Frechheit was die über unsere Reparaturleute behaupten… denen ist wohl überhaupt nicht bewusst, was die damit anstellen, wenn sie denen sonst was unterstellen, nur weil sie selbst zu blöd sind zum denken.

 

Hab dem schönen Kollegen gestern 100 %ig zugestimmt, in allen Punkten. Manche Leute sind unmöglich.

 

 

 

Nuja, heute arbeite ich spät, ich muss los.

 

Seufz.

 

Gedanke am Morgen

Wie soll man eine Libido haben, wenn man sich ständig im Überlebensmodus befindet?

 

 

Das mag seltsam klingen. Ich mein, ich weiß, ich wohne nicht in Nordkorea oder so.

Es ist so, dass ich es selbst kaum wirklich wahrnehme, weil ich daran gewöhnt bin.

Aber Fakt ist… da ist immer die Angst.

Vor unaushaltbaren Gefühlen, vor meiner Angst(erkrankung), vor meinem Ekel vor so vielen Dingen.

Es ist nach wie vor ein endloser Kampf und eine endlose Angst vor dem Leben

und der Konfronation mit so vielem.

 

 

 

Wie soll mein Körper in solch einer Situation Libido aufm Schirm haben.

Lächerlich.

 

 

le Tag

Der Arbeitstag heute war heftig. Ich war erstaunt über mich selbst, dass ich das nicht erwartet hatte. o.O

 

Die Stimmung war… hm… naja ging so.

Zwischen ganz gut und aber auch irgendwie ein bisschen eisig. Weiß auch nicht, war seltsam.

Die anstrengende Kollegin hatte ich ca. 7 Minuten um mich herum, als ich merkte, wie die Wut in mir hochstieg und mein Nacken sich schmerzvoll verhärtete. -.-

Wie kann man nur sooo einen Stress machen wegen nichts???!!!

Sie spricht über die noch auszuräumende Waschmaschine in einem Tonfall, als wäre gerade die Decke auf uns herab gestürzt und man kämpft um das Leben jedes einzelnen.

Meine Fresse.

Naja, jedenfalls viel viel Arbeit gehabt, aber ihr sicher auch.

 

Das Treffen

Mehr als zornig war ich gestern Nachmittag auf dem Weg zu Heiko.

Ich wollte nicht. Wollte keine Menschen sehen. Wollte nur meine verdammte Ruhe und Einsamkeit haben.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich froh bin, dort gewesen zu sein, denn es war schön bei ihm und es hat mir gut getan.

Er ist selbst sehr therapieerfahren (hab den Eindruck, er hat viel mehr gelernt als ich) und hat sich den ganzen Seelenmüll von der Arbeit angehört und seine Meinung dazu gesagt.

Ich hab mich so richtig ausgekotzt und hab gemerkt, dass ich extrem auf mich und meine Rede fixiert war, vermutlich egoistisch, aber ich hab es gebraucht.

Was die Sache noch besser macht, ist die Tatsache, dass er jetzt von sich aus den Mist mit dem Sex abgesägt hat. Also wir hatten nie Sex, aber als mir klar wurde, dass das auch so bleiben soll, wusste ich nicht, wie ich das sagen soll. Das übliche halt.

 

Wir haben einen Film auf Englisch geschaut und ich mag es total gerne, wenn ich sagen kann, ich verstehe ne Menge mittlerweile. Sehr schön.

 

Gleich muss ich zur Maloche und würde lieber Gift nehmen, aber es nützt ja alles nichts.

 

am liebsten würde ich mich umbringen

Es geht mir gerade beschissen. Aus dem Fenster springen sollte ich . Das alles endlich beenden.

Ich weiß nicht warum ichmir dieses Leben überhaupt antue.

Die frage, die man sich nicht stellen sollte, stelle ich mir trotzdem.

was wäre wenn.

das ist die frage, die einen innerlich auffrisst.

was wäre wenn.

wäre ich ungeschändet,

hätte ich ein normales leben leben können.

wäre ich heute vielleicht verheiratet, hätte kinder, wäre ich sozialverträglicher als ich es heute bin, umgeben von all den ahnungslosen leuten mit ihren beschissenen verurteilungen und meinungen.

das schlimmste ist, dass ich selbst mit dran schuld bin.

ich hätte irgendwas tun sollen. ich hätte ihm ein messer in den bauch rammen sollen.

er war nicht zu stoppen. nichts und niemand konnte ihn aufhalten von der besessenen idee mich haben zu wollen.

ich hätte irgendwas tun müssen, hätte weiter kämpfen müssen, den kontakt völlig unterbinden, aber ich war so schwach und hab es nicht geschafft

dieses wissen dass ich mit dran schuld bin, dass ich es irgendwie hätte verhindern können dass mir der dorftriebtäter mein leben zerstört ist unerträglich.

und mein leben ist zerstört.

ich will dieses leben nicht haben

ich will jemand anders sein

jemand normales

ich will doch nur ein ganz normales leben

und meine gesundheit und würde zurück.

das sind die tage, an denen ich zum normalobürger sagen möchte, was weißt du denn schon?

das ist kein lebenswertes leben

es hat zu so viel einsamkeit geführt..

ich hab mich so unbeliebt gemacht bei anderen menschen durch diesen scheiß,

dass ich der ganzen welt egal bin.

auch das ist ein teil des dramas, das ich nur schwer verkraften kann.

nicht nur krank und sexuell zerstört zu sein

sondern auch egal zu sein.

 

Ein freier Vormittag

Nach fast 2 Wochen habe ich es endlich geschafft, einen Vormittag nur für mich zu haben.

Getting lost in translation… ein bisschen Sport, ein bisschen Musik, ein bisschen in Trance geraten ohne großartiges Zutun.

Es wird lange dauern, bis ich diese Gelegenheit wieder kriege.

 

Was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, dass ich gewisse Leute ab Montag wieder an der Backe habe. Und je näher der Tag rückt, desto mehr spukt es in mir herum.

Ich will mir nicht alles gefallen lassen, von der Diktator-Kollegin.

Gleichzeitig weiß ich nicht, wie weit ich gehen kann.

Was, wenn ich meine Meinung sage und dann ein Krieg dort ausbricht?

Was, wenn ich meine Meinung sage, und sie dann anfängt zu diskutieren?

Die fehlende Erfahrung was Streitgespräche angeht, führt leider dazu, dass ich mich von solchen immer fernhalte. Weil ich ganz genau weiß, dass ich den Kürzeren ziehe. Und das ist frustrierend.

Ein Teil von mir hasst diese Person.

Le Silvester

Moin Moin gilt als Geschwätzigkeit!

Ich hoffe ihr habts alle gut ins neue Jahr geschafft und seid einigermaßen erholt und ausgeschlafen.

 

Letzte Nacht, so um halb zwölf, eröffnete ich ihm, dass ich mit ihm nicht zusammenziehen werde, solange er seinen Saustall nicht in den Griff bekommt.

Und wir starteten.

Leider braucht er mich immer noch dafür.

Er kriegt es nicht in den Griff. Er weiß nicht wo er anfangen und wo er aufhören soll.

Ich stand mit einer Tasse Kakao (mit Rum) da, und sagte ihm, was zu tun ist.

Und siehe da….

es lichtet sich.

 

Gegen zwölf ließ ich mich darauf ein, eine schöne Fliese im Bad anzubringen, mit so Schnellbetondings. Jo… standen wir also da und ließen dann irgendwann los und die prachtvolle Fliese fiel nicht runter.

Sie ist aber dennoch nicht richtig an der Wand befestigt, wie ich gesehen habe.

Jetzt werde ich wohl immer nen Helm tragen, wenn ich aufs Klo gehe (Fliese ist quasi darüber).

Also alles wie immer.

 

Die Tiere sind wieder bei uns.

Gestern mittag haben wir die Tiere wieder abgeholt. Die beiden hatten definitiv zu viel Espresso intus und redeten beide gleichzeitig auf uns ein. XD

Sie erzählten, dass Balu die kleine Goldi bestiegen hat und bedankten sich, dass sie dieses interessante Naturerlebnis mitansehen durften. o.O  Sie sind beide sehr tierlieb und hatten scheinbar das halbe Internet zum Thema Meerschweinchenverhaltensweisen durchgelesen.

Bessere Tieraufpasser hätten wir nicht finden können.

Wir schenkten ihnen zwei Tassen und mussten uns anhören, dass diese total schön sind, aber dass das doch nicht nötig gewesen wäre. Leute, manchmal macht Schenken vielleicht auch mal Spaß, freut euch und trinkt nen Tee draus! XD

Den Läusen geht es allen gut, sie ham sich gut vertragen. Ich hab sie eingesammelt und hin und wieder einen Kuss verteilt.

War „super“ den ganzen Wahnsinn mit Mäuseglas und Futter und Gemüse und Heu und Streu und diversen Häuschen etc. wieder einzupacken und runterzutragen, und dann noch in meinem winzigen Auto zu transportieren. Argh.

Die Meerschweinchen wirkten zuhause ein wenig beleidigt.

Die Läuse durften wieder ins große Gehege. Es gab aber die ein oder andere Lausprügelei mit Gequietsche, was uns den Rest des Tages auf Trab gehalten hat.

 

Wir möchten unsere Tieraufpasser gerne mal einladen.

Da müsste aber vorher mal ne Putzfrau einige Tage bei uns (bzw. dem Entenmann) für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

Seufzi.

 

 

 

 

Nicht für diese Welt gemacht.

 

Heute letzter Arbeitstag.

Der Tag hat mir mal wieder gezeigt, dass ich nicht für die Menschen gemacht bin.

Meistens kann ichs ignorieren, manchmal ist es schmerzhaft, so wie heute.

 

 

Ich bin alleine. Umgeben von Menschen und doch immer alleine.

Die ständigen Missverständnisse machen mich zum Volltrottel.

Andere scheinen im Zusammenhang nur folgendes von mir zu denken.

Alles läuft hinaus auf:

– Dummheit

und

– Faulheit.

 

Dadurch, dass sie ständig alles, was ich sage oder tue, falsch interpretieren.

 

Und da geht es um Sachen, die sind so erbärmlich… das lässt mich in einem solch elendigen Licht stehen, dass ich es kaum ertragen kann.

 

Meine Worte werden grundsätzlich falsch verstanden.

Dabei rede ich sowieso kaum.

Wozu auch.

Ich werde grundsätzlich überhört.

Oder falsch verstanden.

Oder gar nicht erst wahrgenommen.

Ich bin im Raum, sage etwas, keiner hört mir zu.

Es ist, als sei ich gar nicht da.

 

Auch bin ich die, die man versucht zu verarschen. Das sind immer so ganz bestimmte Menschen, die das tun. Dennoch.

Immer bin ich es, die das abkriegt.

Meine Worte nimmt niemand ernst.

Niemand interessiert sich dafür, was ich zu sagen habe.

Wenn mich jemand mal 3 Sätze sagen lässt (und das ist für mich eh schon ein halber Roman), dann ist das fast ein Wunder.

Es interessiert einfach niemanden!!!

 

Ich will gar nicht wissen, was die über einen denken. Für eine kleine Heulsuse dürften sie mich halten. Völlig falsch einschätzen. Niemals auf die Idee kommen, was in meinem Kopf so stattfindet.

 

Die Woche kam ich ziemlich fertig an, weil ich mich in eine Krebsangst reingesteigert hatte. Seufz. Jedenfalls fragte man mich, was denn los wäre, ob die Fahrt so anstrengend gewesen wäre.

Meine Fresse… für wie empfindlich halten die Leute mich?

 

Die haben nicht den Hauch einer Ahnung von irgendwas aus meinem Leben.

 

Wenn die wüssten.

 

Zurück zum unsichtbar sein…

 

Manchmal ist es schrecklich schmerzhaft zu merken, dass man für die anderen quasi unsichtbar ist. Es wäre völlig egal, wenn man gar nicht da wäre. Man könnte auch Luft sein.

 

Und umso mehr fühlt man sich als Aussenseiter, wenn man mitkriegt, wie die Kollegin, als sie eine Reaktion von mir scheiße findet (Okay, meine Reaktion zum Thema Bier war auch beschissen, ich gebs zu), direkt zu der anderen hinstarrt, weil sie mit ihr als „Verbündete“ diese Augen-Verbindung… diese unsichtbare Lästerei aufbauen will.

Aber die anstrengende Kollegin reagiert nicht drauf, hat offenbar keinen Sinn und Interesse daran über mich herzuziehen. wenigstens das.

 

 

Ich kann so was nicht ertragen. (also allgemein nicht, auch wenns andere tun, nicht)

Weil es in Richtung Mobbing geht… bzw. so fängt es an.

Es machen sich Personen über einen lustig, denen offensichtlich nicht bewusst ist, dass man das Ding, das sie mit ihren Augen machen, natürlich sieht.

Hirnamputiert ist das.

 

 

Ich würde so gerne in diese Welt hinein passen. Und nicht immer anders sein.

 

Ich fühle mich erbärmlich und einsam.

Mausvergesellschaftung Teil 1 + andere Leute haben ein Leben

Müde und genervt.

Die Maus-Vergesellschaftung funktionierte gestern nur im Ansatz gut. Wir hatten sie glaub 2 Stunden in der Badewanne (auf einem Handtuch natürlich), also neutrales Gebiet ohne Geruch von einer der beiden Lausgruppen.

Die Weißlinge kuschelten sich schnell an die Schwarzmaus heran und alles lief recht friedlich ab. Nur die Graumaus lief die ganze Zeit herum wie doof, als ob sie das nix anginge, dabei ist sie ja die streitverursachende Maus.

Naja, irgendwann fanden wir sie dann auch mal dazu gekuschelt.

Nächster Schritt war dann also, sie alle in eine Transportbox zu setzen, die ebenfalls nach keiner der beiden Gruppen riecht.

Viele fanden darin nur irgendwie keine Ruhe und wuselten wuselten und nagten an der Box, so dass der Entenmann sagte, das is nicht gut, weil sie was von dem Plastik verschlucken könnten.

Also haben wir sie ins Gehege gesetzt. Oben war noch alles gut.

Als sie dann unten waren, wo das Laushaus der Graumaus steht, ging der ganze Zirkus wieder von vorne los und eine der Weißläuse war innerhalb von Sekunden blutig gebissen. Schöne Scheiße.

 

Also wieder getrennt.

Heute noch mal wiederholen.

 


 

Vor dem ganzen Mausgedöns waren wir beim DM, weil wir eigentlich Entenmanns Mutter ein Foto von ihm schenken wollten (zu Weihnachten), der Entenmann es aber total verpeilt hat.

Wir waren noch nie an so einem USB-Port und kämpften beide mit unseren Stressgefühlen, weil alle Ports besetzt waren und die Nähe zu den fremden Menschen direkt neben  uns links und rechts schwer auszuhalten war.

Natürlich bleibt es nicht aus, dass man auch mal zu den anderen herüber schaut, was die so auf ihren Sticks und Smartphones haben.

Feststellung dabei: Andere haben ein Leben (mit vielen Freunden), wir nicht. -.-

Fail.

Joah. Doll war auch, dass ich feststellte, dass dieser USB-Port zunächst mal alle Fotos auf dem Monitor darstellt, und so geriet ich leicht aber sicher in Panik, weil wir auch Fotos drauf haben, die, sagen wir mal, nicht jugendfrei sind. Und ich musste den Entenmann dran hindern, direkt fröhlich drauf los zu scrollen…. mir wurd ganz heiß… omg…

Nuja, letztendlich haben wir dann Fotos von ihm zum entwickeln bestellt.

Und hoffen, dass es noch reicht von der Zeit her. Ärgerte mich, weil ich das Thema so oft angesprochen hatte, und er es so oft ignoriert hatte, und dann versucht mans aufn letzten Drücker… nerv.

 

Jo. So war das gestern.

Vorweihnachtsstressgedanken

 

 

Gänsehaut von diesem Lied gehabt. Kenne den Sänger gar nicht, bin heute drüber gestolpert.

Vielleicht hätte man ja doch irgendwo ein Baby finden können.

 

War heute im Supermarkt, im ALDI, um genau zu sein. Plötzlich stand ich in einem Duft, der mich an den Klinikaufenthalt im Tal der Engel erinnerte und alles wurde ganz warm in mir.

 

Ich sollte nicht an die nächsten Wochen denken. Ich sehe nur: Stress. Hab leider keinen Urlaub die kommende Woche und keinen Plan, wie ich alles gebacken kriegen soll.

Inklusive noch mal Heiko treffen. Im dümmsten Fall Tierarzt gehen (LOL, wann denn????), Therapie (evtl. sag ich die Stunde ab….), Reise oder Nicht-Reise vorbereiten, Maus-Vergesellschaftung, von der wir nicht wissen, ob sie funktioniert, weil wir von Anfang an alles falsch gemacht haben, Geschenke haben wir noch keine, usw usf.

Ich würde gerne tanzen gehen. Ich würde gerne mal ausruhen, schlafen, wenn ich will.

Ich würde gerne jeden Tag die kleinen Läuse sehen, aber es geht nicht. 😦

 

Der Entenmann hat nächste Woche Urlaub, aber leider kein Auto, um dieses und jenes erledigen zu können.

 

Ich bin genervt.

 

Habe übrigens einen neuen privaten Eintrag geschrieben. PW siehe meine Antwort gestern oder vorgestern, weiß es schon nicht mehr.

 

Frauenarzttermin kannste vergessen hier in Afrika + Nachtrag

Nachdem ich jetzt schon ne Weile verzweifelt versuche, einen Frauenarzttermin zu kriegen, hab ich grad große Lust einfach nur loszuheulen.

 

Ich mach jetzt schon ne Weile damit rum. Nachdem ich nach langem Suchen einen Termin am Montag hatte, bin ich da gegen Abend hin gerast, nur um dort zu erfahren „Wir haben versucht Sie anzurufen!“ . Arzt krank. Wo die Trullas angerufen haben, das weiß ich nicht, ich war zu zornig um zu fragen. Jedenfalls nicht auf meinem Handy. Es nützt mir halt leider wenig, wenn jemand bei mir zuhause anruft, wenn ich im Büro bin.

Und obwohl die dort teilweise sehr lange Tage haben, war die Tussie nicht in der Lage zu kapieren, dass, egal an welchem Tag, 16:30 Uhr für mich derzeit nicht machbar ist.

 

Jetzt hab ich es gerade woanders versucht. Gleich auf dem Anrufbeantworter gehört, kannste vergessen, schaff ich von der Zeit her nicht.

 

Hab ich woanders angerufen, fragte mich die Sprechstundenhilfe, ob ich denn keinen Frauenarzt hätte, da war ich drauf und dran einfach aufzulegen. Ja, genau, ich hab meinen Privatfrauenarzt, der wohnt hier im Keller. Is klar. Auf solche dummen Fragen kann ich echt verzichten.

Jedenfalls meinte die zu mir, ja im Juli könnte sie mir einen Termin geben.

 

 

Ich bin so sauer und so angepisst und so müde und so genervt… und hätte unheimlich gerne abgeklärt, ob alles in Ordnung ist, nachdem ich da vor kurzem was hatte, aber kannste alles vergessen.

 

Mein früherer Frauenarzt, aus der alten Welt, meinte mal so, Gebärmutterhalskrebs sei gut zu heilen… sofern er rechtzeitig erkannt wird.

 

Und ich kann mich hier gerade auf nix anderes als auf mein Glück verlassen. Ist mir im Moment nur leider etwas wenig.

 

Kopfschuss.

 


 

Nachtrag:

Ich habs jetzt tatsächlich geschafft woanders einen Termin zu kriegen, den ich zeitlich sogar schaffe. Der Arzt hat sogar ziemlich gute Bewertungen.

 

Es ist wie ein Wunder!!

Mein schönster Kauf im Jahr 2018

Gestern morgen hatten wir uns noch kurz per sms darüber ausgetauscht. Waren unsicher aus diesen und jenen Gründen.

 

Gestern Nachmittag, nach der Maloche, packte es mich spontan. Ich wollte eigentlich nur mal schauen. Und irrte mit dem Auto durch die Gegend, habs fast sein lassen, weil ich nicht genau wusste, wo der Laden sich befindet.

Hab ihn dann doch noch gefunden.

Und mich so was von verliebt – sofort!!!!

Und ich wusste: ich werde hier nicht ohne diese Läuse raus gehen!

Der Angestellte hat mich wohl gehasst, denn offensichtlich hatte er Angst vor Mäusen (oder was auch immer).

Die Dame an der Kasse hat mich geliebt, XD, und der Kunde hinter mir war sehr neugierig und begeistert von den Winzlingen.

An der Kasse wartend noch schnell eine sms an den Entenmann geschrieben und ihn vorgewarnt, dass ich antanzen werde.

Eine anstrengende, lange Reise haben die Kleinen hinter sich gebracht. Zum Glück haben sie den größten Teil verschlafen. Berufsverkehr ist zum kotzen.

Der Entenmann war ganz begeistert.

4 kleine Weißläuse, die ganz lieb und zutraulich sind, und sagte ich schon, dass sie klein sind????

Wurden von uns direkt ins Herz geschlossen und verhätschelt.

Die Farbmäuse hingegen waren wenig begeistert und es gab leider Rangkämpfe. Immer schön ins Schwänzchen beißen. 😦  Wir ham die Rampe dann zur Nacht entfernt, damit nichts passiert. Weder Schwänzchenbeißen, noch Fluffy, die oben ins Heu hüpft, weil die Neuläuse sich ausgerechnet dort im Heu ein Nest gebaut haben. Ich wollte sie nicht mehr umsiedeln für diese Nacht, weil sie heute schon so viel Stress hatten und endlich chillen dürfen sollten.

 

Sie sind so lieb!!!!!

Elephants, yeah!!!!

La donna è mobile [la ˈdɔnna ɛ ˈmɔːbile] („Die Frau ist launisch“ oder „O wie so trügerisch sind Weiberherzen“) ist die Kanzone des Herzogs von Mantua aus dem dritten Akt von Giuseppe Verdis Oper Rigoletto aus dem Jahr 1851.

Der Text geht auf einen Ausspruch Franz I. zurück: „Souvent femme varie. Bien fol est qui s’y fie!“ (Oft ist die Frau trügerisch. Ein Narr, wer ihr vertraut!), den Victor Hugo wörtlich in sein Stück Le roi s’amuse, die Vorlage zu Rigoletto, übernommen hatte.[1]

Die deutsche Übersetzung stammt von Johann Christoph Grünbaum, die deutschsprachige Premiere war am 30. Januar 1853 in Stuttgart.[2]

 

 

La donna è mobile, qual piùma al vento,
Woman is fickle (movable), like a feather in the wind,
muta d’accento, e di pensiero.
she changes the tone of her voice (i.e., her accents), and her thoughts
Sempre un amabile, leggiadro viso,
Always a sweet, pretty face,
in pianto o in riso, è menzognero.
in tears or in laughter, (she) is (always) lying
La donna è mobile, qual piùma al vento,
Woman is fickle, like a feather in the wind,
muta d’accento, e di pensier
she changes her accents, and her thoughts
e di pensier, e di pensier
and her thoughts, and her thoughts
È sempre misero, chi a lei s’affida,
It is always miserable, he that trusts in her
(He is always miserable who trusts in her)
chi le confida, mal cauto il core!
who to her confides, his unwary heart!
Pur mai non sentesi felice appieno
Yet nobody feels happy fully
chi su quel seno non liba amore!
who on that bosom doesn’t drink love,
La donna è mobil, qual piùma al vento,
Woman is fickle, like a feather in the wind,
muta d’accento e di pensier,
she changes the tone of her voice and her thoughts
e di pensier, e di pensier!
and her thoughts, and her thoughts!

Es sollte anders sein.

Im Buddhismus sagt man, dass es unglücklich macht, die Dinge anders haben zu wollen, als sie sind. (irgendwie so, ich bin gerade zu müde um es doller formulieren zu können)

Wenn man mit sehr schlimmen, einschneidenden Erlebnissen konfrontiert wurde, dann hat man doch letztendlich lebenslänglich.

Denn… das ist nichts, mit dem man sich „anfreunden“ kann. Man wird immerzu den Gedanken haben „es sollte anders sein“. Weil es zu schlimm war, um es akzeptieren zu können. Immer wird man der Arsch sein, der unglücklich ist, weil man will, dass es anders wäre.

 

Kopfschuss.

 

Ich fühle mich nach Kopfschuss.

Sooooooo….. wir hatten heute unsere tolle W-Feier 1.

Musste natürlich irgendwo sein, wo es nur Fleisch gibt. Als wärs das Selbstverständlichste der Welt. Hab ich seufzend auch Leichen gegessen.

Teil 1 des Abends war eigentlich ganz schön.

Er schaute mich an, und ich wusste, dass ich ihm gefalle.

Teil 2 des Abends hat mich in solch ein Loch stürzen lassen, dass ich grad nicht mehr weiß wie ich das aushalten soll.

Ich hab mich vor ihm zum Idioten gemacht… und ich mache mich IMMER vor genau den Leuten zum Idioten, die ich gut finde. Ich hasse mich dafür!!!! Die Umstände sind aber auch jedesmal genau so gelegt, dass es möglichst scheiße ausgehen muss!!!!!

Mein „Chef“ mag mich nicht, bin ich der Meinung.

Um kurz vor elf zuhause gewesen.

Entenmann noch endlose Kasssette ins Ohr gedrückt. Bin ich bald durchgedreht.

Ich packs nicht mehr.

Den ganzen Tag dieses endlose Gelaber.

Während der Arbeit niemals Ruhe. Alle 5 Sekunden wird man durch irgendwas rausgerissen… „Alenka, kuck mal hier!“…  Laber… kreisch… blöööök… klingel… ruuuf… Selbstgespräche führ… leckt mich doch alle mal am Arsch.

Ich merke, wie mich all diese Eindrücke überfordern. Dass es zu viel ist um noch klar denken zu können.

Nächste Woche dann noch Feier Nr. 2.

Weil, weshalb auch nicht. Wir Leute haben ja auch sonst nix zu tun….

Es fickt mich an.

Warum kann die Welt mich nicht in Ruhe lassen???

 

Alles scheiße hier.

Wieder eine Woche rum.  „Nothing excites me anymore“. Nun ja, es gab jemanden… aber wie es halt so ist, ist er natürlich unter der Haube mit Kindern und Scheiß. Was hab ich mir nur gedacht.

Die anderen freuen sich über dies und über das… aber nichts berührt mich auch nur ansatzweise.

Es ist so traurig so zu sein wie ich.

 

Ich schreibe übrigens gerade von dem Laptop aus, den ich vor einer Woche gekauft habe. Das Ding brauchte jetzt ne halbe Stunde, bis es lief. Fehlermeldungen hier und dort und dann wollte ich auch noch ins Internet!!!!!!! Wie kann ich nur!!!!

Ich bin gereizt und genervt und hab so langsam keine Lust mehr auf den endlosen Scheiß jeden Tag.

Würde das Ding gerne umtauschen, weiß aber nicht, ob das geht.

Könnte kotzen.

Männer, ich brauche Männer…

um meine Hormone in Bewegung zu bringen…. hab ich jetzt eindeutig festgestellt. Wenn sie so um einen herum wuseln und gut riechen.

Was mir hingegen nix bringt, sind Damen in den Wechseljahren.

Abszess aufm Damenklo geöffnet.

Therapieaufgabe… ich soll mir einen Tag für mich nehmen. Selbstbestimmung und so weiter.

Die Graumaus hat was am Ohr. Ich kanns nicht erkennen. Muss eine Mausfalle bauen. Nerv.

Hier noch ein Bild aus meinem Alltag…

spongebob

 

 

„Ooooh, …..“

…ein Rooooooothschild!“

schwärmt die Kollegin die Tage, als sie eine geschenkte Flasche Wooooin  begutachtet.

Gleiches Erlebnis hatte ich vor einigen Jahren, als ich noch in der alten Welt gewohnt hab mit einer anderen Kollegin.

Ich frag mich manchmal echt was i n den Köpfen der Leute vorgeht.

Jaaaaa, so einen Verbrecherwoin, den hätte ich auch gerne…. oder auch nicht….

 

Was sonst so war….

Nicht viel, hab ja dank Arbeit keine Zeit mehr zum Leben.

Gestern bei H. gewesen. War todmüde und seine Schwärmerei für mich kotzt mich an. Warum, warum, warum nur!!!!!!

Hab nen Abszess. Hab versucht ihn mit nem Messer zu öffnen, aber ohne Erfolg.

Das Leben nervt.

Ich fühle mich sehr allein, so allein oder unter den Normalos.

Zeit, ich wünsche mir so sehr Zeit….

private Dinge gibt es nur noch mit bleierner Müdigkeit, zeitlich stark limitiert.

Ein Helau auf das Leben!

 

Was machen Bienen im Winter?

Bienen im Winter

Wir Menschen verkriechen uns im eisigen Winter gern in der wohlig warmen Wohnung – um ausreichend Nahrung brauchen wir uns in der Regel keine Sorgen zu machen. Doch wie machen es die Honigbienen? Schließlich finden sie in der Winterlandschaft keine Nahrung. Die intelligenten Nutztiere haben ihre ganz eigenen Überwinterungsstrategien entwickelt, z.B. Power-Kuscheln und Warmzittern.

Auch bei Minusgraden muss das Leben von Bienen nicht vorbei sein. In den kalten Wintermonaten rücken die Schwestern ganz eng zusammen und wärmen sich gegenseitig. Dadurch bilden sie die sogenannte Wintertraube. In gewohnter Bienen-Weise ist auch im Winter Teamwork angesagt: Bienen aus dem kühlen Außenbereich der Wintertraube werden immer wieder von den aufgewärmten Bienen im Innenbereich abgelöst.

Bienen im Winter: Zittern und Kuscheln gegen die Kälte

Im Winter verlassen Honigbienen ihren Stock einige Monate lang nicht. Für ausreichend Proviant sorgen die fleißigen Tiere schon im Sommer vor. Bis Anfang Oktober haben Honigbienen zwar ungefähr 300 Kilogramm Honig hergestellt, aber das meiste davon zur Beheizung des Brutnestes verbrannt. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lagern sie noch etwa 10 Kilogramm in den Waben des Stocks ein und haben so genug Proviant und Heizmaterial für den Winter. Doch die kalten Temperaturen lassen den Honig zäh werden. Da Bienen zwar einen Rüssel und eine Zunge, aber keine Zähne haben, müssen sie sich anders behelfen, um ihre Energiereserven durch den Verzehr des Honigs wieder aufzutanken. Sie rücken ganz eng zusammen und bilden dadurch eine Wintertraube. Mittendrin sitzt die Königin. Fällt die Temperatur im Bienenstock unter 10 Grad Celsius, zittern sie den Stock für mindestens einen Tag lang warm. Dazu klinken sie ihre Flügel gewissermaßen aus, damit sie nicht abheben, und erzeugen mit ihrer Flugmuskulatur ein Muskelzittern. Die Fähigkeit aktiv Wärme zu produzieren, ermöglicht es den Bienen auch einen Winter bei zweistelligen Minusgraden zu überstehen, ohne in eine Kältestarre zu verfallen oder zu verhungern. Sobald der Honig durch die Wärme wieder flüssig geworden ist, stecken die Bienen ihren Rüssel rein und laden ordentlich Energie auf.

Wie überwintern Bienen?

Ihr „Zuhause“ können sie somit sogar bis auf über 30 Grad aufheizen. Der signifikante Spitzenwert beim Aufheizen der Wintertraube von speziellen Heizerbienen wird auch „Heizpeak“ genannt und wurde 2012 erstmals von HOBOSauf Grundlage von Temperaturmessungen am Würzburger Bienen-Forschungsstock dokumentiert. Die neuesten Forschungsergebnisse gibt es hier: Der Temperaturverlauf im Bienenvolk im Winter.

Die Heizpeaks können in regelmäßigen Abständen auftauchen und halten den Stock bis zu einen Tag lang warm, danach fällt die Temperatur wieder ab. Nach einigen Tagen wiederholt sich das Spiel, bis der Winter vorbei ist. Diese warme Zeit im Bienenstock nutzen Honigbienen, um Kraft zu sammeln – schließlich sind die Heizpeaks mit großer Anstrengung verbunden. In einer halben Stunde verbrennt jede von ihnen 0,03 Kilokalorien – bei einem Volk von 40.000 Bienen macht das 1.200 Kilokalorien. Menschen müssen so einige Stunden joggen, um diese Anzahl an Kalorien zu verbrennen.

Der Bienenstock bleibt sauber und keimfrei – auch im Winter

Wenn Bienen den Stock in den Wintermonaten nicht verlassen – wie sieht es dann eigentlich mit der Hygiene aus? Schließlich leben einige Zehntausende von ihnen auf engstem Raum. „Sie gehen einige Monate lang nicht auf Toilette. So gibt es keinen Schmutz im Nest“, sagt Prof. Dr. Tautz zu dieser Frage. Doch was ist mit den Heizpeaks, wenn der Stock sehr warm wird und Keime und Bakterien sich schnell ausbreiten können? „Da wissen sie sich auch zu helfen. Bienen überziehen die meisten Oberflächen mit einem dünnen Film aus verschiedenen Pflanzenharzen – Propolis genannt. Es hat eine antibiotische und antivirale Wirkung, das heißt, es tötet selbst Pilze und Viren ab.“

Winterbienen leben übrigens bis zu neun Monate lang, während die Sommerbienen auf „nur“ sechs Wochen kommen. (Nähere Infos zu: Winterbienen und Sommerbienen)
Das ist auch notwendig, da die Königinnen im Winter keine Eier legen – die Puppen würden bei weniger als 30 Grad nicht überleben. Ab Februar, wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, werden Königinnen wieder aktiv und legen Eier. Die neuen Arbeiterinnen schlüpfen pünktlich zum Frühjahr, wenn es wieder heißt: ab an die Blütenkelche.