le Ausflug et le innerliche Aggression

Anstrengend war es gestern. -.-  War mit H. in der Schweiz unterwegs. Wir landeten in dem Ort, in dem Wunschkind Fetti seine Eltern erschlagen und ins Haus intigriert hat. Ich frag mich ja die ganze Zeit schon, wann der Prozess beginnt. Spannend.

Er hat mir dort nen Kuchen ausgegeben und dann sind wir weiter gefahren. Ich hab ihm das mit meiner Libido erklärt. Er meinte so, wenn er nicht mal ne Libido hätte, dann wäre das Leben ja überhaupt nicht mehr lebenswert, kann man auch Schluss machen. Danke, sehr hilfreich….

Wir sind dann zu irgendeinem Wald mit irgendeinem See gegurkt, wobei er sich endlos verfahren hat, aber is ja nich so wild.

Womit ich teilweise echt meine Schwierigkeiten hab, ist, dass er mich maschinen-gewehrartig volllabert. Mir wird das oft zu anstrengend, es steigt Rauch aus meinen Ohren. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das für ihn eine Art Therapie ist, denn es dreht sich immer wieder im Kreis… seine Familie, seine Herkunft, dass er es geschafft hat da raus zu kommen und wieder so fit zu werden. Er scheint es immer und immer und immer wieder durchkauen zu müssen, keine Ahnung warum, vielleicht weil er es ansonsten noch nicht begreift oder so. (Ich kenne das ja selbst von mir)

Irgendwann hatten wir uns verlaufen, es wurde dunkel, und ich kämpfte mit meinen Aggressionen und sagte auch, dass ich es grad nicht mehr aushalten kann zu reden (wobei ich eh wenig rede) und zuzuhören. Von da an hielt er endlich mal die Fresse und während ich mit leichten Selbstmordgedanken kämpfte, liefen wir den endlosen Weg zu seinem Auto zurück.

 

Manche Leute sind so anstrengend.

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6 Kommentare zu „le Ausflug et le innerliche Aggression

  1. Es gibt furchtbar viele Laberköppe, für die 24 Stunden am Tag Therapiesitzung zu sein scheint… Kenne auch solche Exemplare… Aber ich kenne übrigens auch etliche Menschen ohne Libido und jegliche Sexualität, die trotzdem einen zufriedenen Eindruck machen. Ist ja eigentlich auch armselig, wie viele Menschen wegen des bisschen Gefickes ein ansonsten funktionale Beziehung abbrechen. Was soll das? 10 Minuten pro Woche funktionieren nicht wie gewünscht, aber die restlichen zig Stunden sind perfekt – dennoch wird sich sofort getrennt in solchen Fällen… Da scheinen die Geschlechtsorgane hundertmal größer zu sein, als der Geist. 😉

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    1. Du sprichst mir aus der Seele! Genau DAS hab ich mir auch schon immer gedacht, dem „bisschen Geficke“ wird viel zu viel Bedeutung beigemessen. Was ich mir schon alles anhören musste, nur weil ich nicht dauernotgeil bin…. für mich gibt es eben tausend wichtigere Sachen und zufrieden bin ich auch 🙂

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    2. Das hast du toll formuliert, besser hätte ichs nicht gekonnt. Ich grüble darüber, ob und wie ich ihn darauf aufmerksam machen kann, ohne ihn vor den Kopf zu stoßen. // Ich sehne mich halt schon nach diesem gewissen Gefühl. Also weniger der Sex, sondern ein Gefühl in mir, welches mich an Sex denken lässt. XD In den letzten Monaten war’s immer mal fürn paar Tage da. Diesen Monat scheints zu stressig zu sein und nix passiert. Ätzend wird das ganze halt dann, wenn der Partner eine riesige Libido hat. Und man selbst nicht. Seufzelchen.

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    3. Das kenne ich…. ich bin da auch eher schwach entwickelt, so wirklich toll habe ich Sex noch nie gefunden, ist mir einfach nicht so wichtig. Ein paar meiner Beziehungen gingen (auch) deshalb auseinander – was im Nachhinein aber gut war.

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